Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 890
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Der Jungfrauenbühel bei Igling

Im vierzehnten Jahrhundert wohnten drei Fräulein von einem adeligen Geschlecht, genannt die »Heilrätinnen«, am Hügel zwischen dem Schloß Igling und dem Dorf Oberigling in einem besonderen Haus. Diese Fräulein, von denen man sagt, daß sie viel Vermögen besessen hätten, waren die Guttäterinnen nicht bloß der beiden Dörfer Unter- und Oberigling, sondern der ganzen Nachbarschaft, indem sie allenthalben die Armen unterstützten und Gutes taten, soweit sie konnten. Insbesondere sollen ihnen die zwei genannten Gemeinden, die den Namen Igling führen, ihre Holzteile und andere Gemeindegründe zu verdanken haben. Zur Dankbarkeit setzte ihnen die Gemeinde einen Jahrestag ein, der noch gehalten wird. Der Hügel aber, an dem diese reichen und wohltätigen Fräulein wohnten, erhielt zum Andenken an sie den Namen »Jungfrauenbühel«.

 


 

 << Kapitel 889  Kapitel 891 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.