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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 881
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Was ma no sait

Memminger Mundart – Zu den Memminger Sagen: Im Buchbinder Rehmschen Haus sollen die Welfen gewohnt haben, deren Wappen man noch in Berg an einem Bildstock erkennen will. Das im Inneren turmartige Haus enthält als uraltes Wandgemälde die Darstellung einer Gemsenjagd, auch eine herrliche Säule mit Astwerk, das aus Drachen- oder Schlangenköpfen emporrankt.

Aes Kinderfest, wo ma auf d' Schuel zuicht ond Gschenk uf de Stängele trait (trägt) ond wo de erste Mädla der obersta Klass' als Könege Kränz traget, isch, wie ma sait, von der Könege Hildegard, de Karl de Großa seiner Frau, herkomme, die am Martinstura agmaulet (abgemalt) waur. Von der Schlüsseljungfer sait ma, daß uf de Maur am Eilauß no umgau. – Von eme Ring, de e Magd gstohle hau soll, was aber a Gaz (Vogel) tau haut, woiß ma nex meh, au net vo de fluigede Sau. Waurum di blau Saul stauht, woiß i au it; au de schöna Spruach liast me nemma:

Goit bhüt dies Haus so lang,
Bis daß e Schneack die Welt ausgang
Ond en Ameis dürst so sehr,
Bis sie austrenkt das ganze Meer.

 


 

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