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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 863
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Roßdiebe speisen

Lauinger Mundart. Mit Abweichungen durch ganz Schwaben gangbar.

Nacher groaßa Viehseucha hat dr Bischof öll in Ba toa, die Vieh, aber vor ällä am strengsta die Roß stehla went, u zwoar habn s' öt in d' Kircha gau därfa u au öt beichta u öt speisa. Ein gar argar Roßdiab hätt nu währli geara mit andere ährliche Leut sein österli Beicht u Komiau gemacht, aber's Gwissa hot'm weganam Ba doch an Stüpfer geh, u er hat se öt traut.

Aberd' Schand hat r öt auf se hau möga, u so hot r am letzta Sonntig mitgmacht, u dös seini Spießgsella verzählt, u dia hant's itz älli Jaur au so gmacht, u wau oiner in Schwauba sei österlicha Christasach bis aufs letzt verschiabt, sätt ma zu am: »Du wörst gau au mit de Roßdiab speisa!«

 


 

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