Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 840
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Der Schlingenbach

Unter dem Berg, auf dem einst das Schloß Entsee stand, liegt ein kleines, wildes Gehölz: der Schlingenbach. Dort ist vorzeiten eine Untat geschehen, wie denn auch der bekannte Gelehrte und gekrönte Dichter Bruschius dort von Räubern ermordet wurde.

Furchtbarer aber war der Wald für das Landvolk dadurch, daß er den verwünschten Seelen der Rothenburger Herren angewiesen war. Denn wenn sich sonst in der Stadt so eine arme Seele als »Schlarfer« oder »Klopfer« oder als ein Spuk anderer Art bemerkbar machte, da ließen die Verwandten heimlich den klugen Mann kommen, den man gemeinhin den »Pöbelträger« nannte. Der bannte sofort den schlimmen Geist in einen Sack und trug ihn fein säuberlich nach dem Schlingenbach, wo er volle Freiheit hatte, sein Unwesen zu treiben.

 


 

 << Kapitel 839  Kapitel 841 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.