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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 839
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Steinkreuz

Bei Horabach oben im dichten Holz liegt ein einsames Grab mit einem halbversunkenen Steinkreuz. Dort spielten einst Knaben und ahmten das hochnotpeinliche Halsgericht in der Stadt nach. Als nun der Kläger und die Zeugen vernommen waren, die Schöppen abgestimmt hatten, brach der Ritter den Stab und hieß seinen Schergen, den jüngsten Knaben, der den Dieb darstellte, an eine alte Eiche henken. Kaum aber war dies geschehen, so brach eine gehetzte Bache durch das Gesträuch, und die Spielgefährten entflohen, denn sie glaubten, der Böse wolle sie für ihren Frevel bestrafen.

Das erwürgte Kind aber liegt unter dem kleinen Hügel.

 


 

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