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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 836
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Herkunft der Hohenlohe

Es war ein armer Wagner namens Hohenlohe im Dorf Holbach, der hatte eine Anzahl hübscher Knaben. Wie nun von ungefähr der Kaiser durch den Ort ritt und jene sah, rief er verwundert aus: »Mein Gott, wem gehören die schönen Knaben? Sollte ein Landesherr solche Kinder haben, er könnte stolz darauf sein.«

Als er nun hörte, sie seien vom Wagner im Dorf, ließ er den Vater zu sich kommen und bat ihn um seine Söhne, er wolle sie an seinen Hof nehmen, wo sie Zucht und Ehre erlernen sollten. Also überließ der Wagner seine Söhne dem Kaiser, der sie vor allen anderen Kindern lieb und teuer hielt. Da sie aber kräftig aufwuchsen und dem Kaiser in vielen Dingen gute Hilfe leisteten, bedachte er sie mit einem Wappen: einem Rädlein in weißem Feld und einem aufgeschwungenen halben Adler.

 


 

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