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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 81
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Teufel in der Bierschenke

In einem Städtchen bei Landshut waren eines Tages mehrere Studenten in einer Bierschenke versammelt; sie beschlossen, daß der, der das zu trinkende Bier hole, nichts zu zahlen habe. Einer von ihnen erbot sich, das Geschäftchen zu übernehmen; als er aber die Tür öffnete, um Bier zu holen, sah er einen so dichten Nebel vor der Tür, daß er erschrocken zurücktrat und sprach, er gehe um keinen Preis Bier holen.

Da sagte ein anderer, der ein kühner und frecher Bursche war: »Ei, und wenn der Teufel vor der Tür stünde – ich schaffe uns Bier.« Er ging also und riß die Tür auf, wurde aber gefaßt und durch die Luft weggeführt, daß alle ihn sahen und hörten, wie er jämmerlich schrie. Weitab von dem Ort wurde er auf die Erde niedergesetzt. – Er ging von da an in sich und ist später Geistlicher geworden.

 


 

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