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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 78
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Herzog Christophs Stein (1)

In der Residenz in München unter dem Torbogen zwischen Kapellen- und Brunnenhof. Über diesem liest man auf einer Marmortafel an der Mauer, an der auch drei Nägel übereinander die Sprunghöhen andeuten, folgende Reime:

        Als nach Christi Geburt gezählet war
Vierzehnhundert neunzig Jahr.
Hat Herzog Christoph Hochgeboren
Ein Held aus Bayern auserkohren
Den Stein gehebt von freier Erd
Und weit geworfen ohn gefehrd.
Wigt drey hundert vier und sechzig Pfund,
Das gibt der Stein und Schrift Urkund.
*
Drey Nägel stecken hie vor Augen,
Die mag ein jeder Springer schaugen,
Der höchst zwölf Schuh von der Erd,
Den Herzog Christoph ehrenwerth
Mit seinem Fuß herab thät schlagen.
Kunrath lief bis zum andern Nagel,
Wohl von der Erd zehnthalb Schuech,
Neunthalb Philipp Springer luef,
Zum dritten Nagel an der Wand.
Wer höher springt wird auch bekannt.

 


 

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