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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 779
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Bestrafte Unbarmherzigkeit

In der Amtskellerei zu Lohr war eine Frau, die die Armen, wenn sie an ihre Tür kamen und bettelten, unbarmherzig und mit Scheltworten fortwies und keinem je ein Almosen verabreichte, sondern alles, was vom Tisch abgetragen wurde, ihren Schweinen zu fressen gab. Als nun diese Frau gestorben war, da bemerkte man, daß, wenn sechs Schweine gefüttert wurden, immer noch ein siebentes dazukam und mitfraß, und bald wurde es im ganzen Städtchen ruchbar, daß die verstorbene Frau zur Strafe für ihre Unbarmherzigkeit mit ihren Schweinen fressen mußte.

Auch sonst war es im Hause gar unheimlich und nicht geheuer. Die bestürzten Hausbewohner wandten sich daher an den alten Herrn Dechant, der sich auf das Besprechen der unsauberen Geister verstand. Von diesem wurde dann die »arme Seele« in die »Dunkel«Eine unheimliche Waldstrecke zwischen Lohr und Rechtenbach, wohin der Volkssage nach auch andere böse Geister und Gespenster gebannt sind. bei Rechtenbach versprochen, und von dem Augenblick an war Ruhe im Haus.

 


 

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