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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 761
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Goldene Brunnen

Am Fuß des Veitsberges in der Nähe von Neustadt an der Saale quillt ein Brunnen, der der Goldene genannt wird. Sein Wasser soll das beste in der ganzen Gegend und besonders für die Augen sehr heilsam sein. Früher stand auf dem Veitsberg ein Kloster, und von da kamen die Nonnen herab und holten Wasser aus dem Goldenen Brunnen.

Auch jetzt, so geht die Sage, wird zu gewissen Stunden noch bisweilen die Gestalt einer Nonne, vom Berg zum Brunnen herab- oder vom Brunnen zum Berg hinaufwandelnd, erblickt. Wer sie hinaufwandeln sieht, dem steht ein Glück bevor; wer sie aber herabkommen sieht und ihr spinnwebfarbiges Gesicht erblickt, den kommt ein Grauen an, und er hat nichts Gutes zu erwarten.

Kinder, die am Goldenen Brunnen spielten, haben schon manchmal goldene und silberne Schaupfennige mit Heiligenbildern dort gefunden, Erwachsene aber niemals.

 


 

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