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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 747
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das feurige Männlein bei Zell

Würzb. Mundart von J. Ruttor.

In Zell ham emol in der Adventszeit in era Stuba an Mee (Main) zwee Buba abens gspielt. Auf emol ham sie es Fenster aufgemacht und ham nausgeguckt, und do is iber 'n Mee drieba auf der Wiesa a feierigs Männle rumghopft. Die Buba ham jetzt gschria: »Hänsla, geh ri; Stitzescheißer, Neibeißer!«

Do is auf emol es feierige Männle über 'n Mee rieberkumma. Wie das di Buba gsehna ham, ham sie gschwind ihr Fenster zuegschmissa und ham si gar arg gfercht. Auf emol is es feierige Männle zum Fenster reighopft, hat es Licht ausgeblosa und hat die zwee Buba so arg abgedruckt, daß sie alle zwee a paar Wucha krank gelega sen.

Von dera Zeit o hat in Zell ke Mensch mehr en feierige Männle ruaff mög'.

 


 

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