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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 745
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der wandelnde Propst zu Oberzell

Würzb. Mundart von J. Ruttor.

In Kloster Oberzell, das alleweil (jetzt) a große Maschinafabrik is, geat in heilige Zeite a Geist in Kreizgang um. Des is a Propst. Wie amol vor e paar hunert Johr die Schweda nach Franka kumma sen und alles ausgeplindert ham und gsengt und gebrennt, sen alle Geistlia aus'n Kloster Oberzell dervogeloffa. Doa hat der Propst es Geld alles mitenaner an en hemlia Platz eigegraba und hat ken Menscha anvertraut, wu es Geld vergraba war.

Die Schweda ham es Kloster niedergebrennt, und wie sie wieder fort warn, is es Kloster wieder nei aufgebaut worn. Aber der Propst war gstorba. Und weil er ken Menscha gsagt hat, wu er's Geld hivergraba hat, so muß er von dera Zeit o als Geist umgeha. Wenn mer 'n siaht, so helt er immer die rechta Hand in die Höha.

Es Kloster is scho beinah fufzig Johr ke Kloster mehr, aber en Propst siaht mehr alleweil immer no umgeha.

 


 

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