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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 737
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Reuerer Küchenlatein

Im Reuerer Kloster zu Würzburg war einmal ein Koch, der nicht studiert hatte, aber oft von den Patern manchen lateinischen Brocken hörte und auffing. Hatte er nun solche Brocken aufgefangen, so hatte er nichts Eiligeres zu tun als diese, die er oft mißverstanden hatte, seinem Küchenjungen mitzuteilen.

Einst kam unbemerkt der Prior in die Klosterküche und vernahm, wie der gelehrte Koch seinem Küchenjungen die aufgeschnappten lateinischen Brocken dozierte. Da sagte der Prior lächelnd:

»Wenn einer kann zwei Wort Latein,
So will er schon ein Doktor sein.«

Seit der Zeit sagen in Würzburg die Professoren zu den Schülern, die recht viele Böcke im Lateinischen machen: »Das ist Reuerer Küchenlatein!«

 


 

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