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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 729
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Hullefrau zu Würzburg

Zu Würzburg erzählen noch alte Leute von der Frau Hulle. Sie schlich in der Christnacht auf den Straßen umher, hatte eine weite Haube auf dem Kopf, war in einen weißen Mantel gehüllt und hatte eine Rute in der Hand.

So schlich sie vor den Türen der Häuser herum, und wo in einem Haus böse, unfolgsame Kinder wohnten, da ging sie hinein, öffnete die Tür und nahm die bösen Kinder in einem Sack mit fort und trug sie dem Teufel zu.

Die Frau Hulle schleicht jetzt nicht mehr herum, aber in der Christnacht kommen noch heute vermummte Gestalten, um die bösen Kinder zu schrecken und zu züchtigen. Und eine solche Spukgestalt nennen die Würzburger noch jetzt die Hullefrau oder den Hullepotz.

 


 

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