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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 725
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das verzauberte Kissen

In der Reibeltsgasse zu Würzburg spukte im vorigen Jahrhundert ein reicher Weinhändler, der seinen Bruder um sein ganzes Vermögen gebracht hatte. Von einem frommen Kapuziner wurde er in ein Kissen gebannt, und dieses wurde hinaus aufs Feld in eine Hecke geworfen. Ein Bauer von Theilheim, der das Kissen fand, warf es auf seinen Wagen und nahm es mit heim.

Als nun seine Ehefrau nachts ihr Bett bestieg und sich auf das verzauberte Kissen gelegt hatte, fing es darin an, sich zu regen, und die Bäuerin wurde in die Höhe geschleudert. Sie warf nun das Kissen vom Bett in eine Ecke der Stube, und die ganze Nacht verscheuchte ein furchtbares Getöse den Schlaf der Familie. Am anderen Morgen warf der Bauer das Kissen wieder auf seinen Wagen und brachte es in die Hecke zurück, wo er es gefunden hatte.

 


 

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