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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 708
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Pudel im Schenkenturm

Einst bemerkten mehrere Metzgerbuben, die beim Schenkenturm ihre Hammel auf der Weide hüteten, nachts einen halbverfallenen Eingang in den Turm. Sie krochen hinein, kamen weit hinab und fanden eine schwere Geldkiste, auf der ein schwarzer Pudel saß. Sie faßten nun stillschweigend die Kiste und schleppten sie mühsam herauf. Als die Kiste bereits oben war und die freie Luft begrüßte, da rief einer von ihnen aus: »Gott sei Dank, daß wir einmal so weit sind!«

Kaum waren ihm diese Worte entfahren, so fiel die Kiste aus ihren Händen und sank in eine ungeheure Tiefe hinab, aus der ein fürchterliches Geheul heraufscholl. Und die Metzgerbuben konnten den Eingang nicht mehr finden, von dem sie voll Schrecken weggelaufen waren.

 


 

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