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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 703
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die »Eiserne Hose«

Hinter der Marienkapelle zu Würzburg steht ein Haus, das den Namen »Eiserne Hose« führt. In diesem Haus wohnte im Jahre 1525 der bekannte Ritter Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand, solange er als einer der Kommandanten des »Armen Konrad«, des Bauernheeres, im Bauernkrieg zu Würzburg verweilte. Da hielt er auch einen Domherrn gefangen und ließ ihn in eine eiserne Hose, die er eigens hatte fertigen lassen, stecken, um ihn dadurch zu zwingen, anzugeben, wo seine verborgenen Schätze lägen. Allein der geistliche Herr blieb standhaft.

Nach Beendigung des Bauernkrieges ließ er nun zur Erinnerung an seine ausgestandenen Leiden ober der Tür dieses Hauses an die Wand eine eiserne Hose malen, und von der Zeit an nannte man dieses Haus die »Eiserne Hose«. Die gemalte eiserne Hose ist zwar verschwunden, aber das Haus wird von den Würzburgern noch heutzutage die »Eiserne Hose« genannt.

 


 

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