Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 700
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Die Burkardswecken

Der heilige Burkard, der der erste Bischof von Würzburg gewesen ist, ließ einst während einer Hungersnot bei einem Bäcker Wecken backen und sie täglich unter die armen Leute verteilen. Deshalb feierte das Würzburger Volk lange Zeit hindurch seinen Jahrtag am 14. Oktober mit einer alten Sitte: Es wurden von den Bäckern Wecken von einer eigenen Form, nämlich der eines Ringes, am Festtag des heiligen Burkard unter dem Namen Burkardswecken gebacken, und Freunde, die sich zufälligerweise an diesem Tag begegneten, grüßten sich um einen Burkardswecken, den derjenige bekam, der dem anderen mit dem Gruße: »Guten Morgen um einen Burkardswecken«, zuvorgekommen war.

Jetzt werden solche Burkardswecke von den Bäckern im sogenannten Burkarder- oder Mainviertel noch gebacken; aber die Sitte, dieselben zu verschenken, ist außer Brauch gekommen.

 


 

 << Kapitel 699  Kapitel 701 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.