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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 684
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Langgasse zu Würzburg

Würzburger Mundart von J. Ruttor.

Neber 'n Grafen-Eckerts-Torm gehat mer a klens schmals Gäßla nauf, wu mer hi auf 'n Mark kummt; des Gäßla heßt mer die Langgass'.

Vor alters is emol fruah vor 'n Ave-Maria-Leita a Ratsherr dorch des Gäßla nauf nei die Kapelle ganga. Wie er an Grafen Ecker verbei war, is glei am Eck a schwarzer Mann gstanna. Der hat sie jetzt auf 'n fetta Ratsherrn sein Buckel ghengt und hat si von en trag laß. Doa is en Ratsherrla die Gass' so lang vorkumma, und der schwarze Mann is en soa schwer worn, daß er gschwitzt hat.

Endli, wie 's Ave-Maria gleit hat, is er erscht ans End von Gäßla kumma, und wie er's Kreiz gemacht hat und hat o ze beta gfanga, is der schwarze Mann auf emol von sein Buckel runtergeplumpt und war gleich verschwunda. Von dera Zeit o heßt mer des Gäßla die Langgass', und alleweil heßt's a no soa.

 


 

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