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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 674
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Wilde Heer am Spielberg bei Randersacker

Im Spielberg ist ein schönes Schloß; in dem Saal sitzen die Geister um den Tisch. Einst hörte der Mainüberführer vom jenseitigen Ufer herüber ein Brausen und Winseln in der Luft; in der Meinung, es wolle jemand über den Main gefahren sein, fuhr er nach dem anderen Ufer. Da bestieg der Wilde Jäger mit seinen Geistern die Fähre.

Als das Wilde Heer übergeschifft war, hörte der Fährmann eine Stimme nach dem Fahrlohn fragen, er konnte aber aus Angst kein Wort sprechen. Da warf das Wilde Heer Feuer in die Fähre, daß die Kohlen auf dem Boden rollten. Einer aus dem Wilden Heer konnte nicht folgen und rief: »Wär' ich gegürtet und geschürzt, könnt' ich auch mit.«

Das hörte ein Mann am Ufer, der ihm einen Strohgürtel umband, da konnte der Geist nachfolgen.

 


 

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