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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 671
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Synagogenwappen zu Heidingsfeld

Würzb. Mundart von J. Ruttor.

In Hätzfeld (Heidingsfeld) ham sich emol die Juda a Synagog gebaut. Wie sie mit'n Baua ferti warn, ham sie a es Wappe von Hätzfeld himach well. Aber der Magistrat von Hätzfeld, der die Juda nit leit hat kenn, hat ne bei großer Straf' verbota, es Hätzfelder Stadtwappe an ihr Synagog ze mache. Do ham die Juda ihrn Magistrat bein Ferschtbischof in Wörzborg deswega verklagt.

Der Ferscht war grad guat aufgelegt und hat ne lechelnd befohla, sie sellte sei ferschtlichs Wappe an ihra Synagog mache. Der Ferscht hat aber Adam Friedrich von Seinsheim gheßa und hatt' in sein Wappe zwei Säu. Die Juda ham en ferschtlia Befehl folga müss', und weil in den Wappe zwe Säu warn, hat der Rabbiner bei der Einweihung die Säu für koscher erklert. Von dera Zeit o essa die Hätzfelder Juda es Schweinefleisch so gern.

 


 

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