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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 617
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Kirche zu Gösweinstein

Variante der vor. Sage.

Das Schloß Gösweinstein, vom Grafen von Schlüsselberg verteidigt, wurde von den wilden Horden der Sachsen angegriffen. Während der langen Belagerung entstand auf dem Schloß Hungersnot, und die Zisternen waren ausgetrocknet. Groß – so hieß der Anführer der Sachsen –, berühmt durch seine Heldentaten, wurde vom Schlüsselberger zum Zweikampf gefordert. Der Schlüsselberger, durch ausgestandenen Hunger krank und schwach, gelobte dem Allmächtigen eine Kirche zu Ehren St. Trinitatis' zu bauen, falls es ihm gelingen sollte, den Sachsen zu besiegen. Der Kampf begann – und der Sachse unterlag.

Da warf sich der Heide auf die Knie und rief: »Groß ist der Christen Gott!«

Und er ließ sich taufen.

Die Dreifaltigkeitskirche wurde hierauf erbaut und das Wappen der Schlüsselberger – ein roter Schlüssel in weißem Feld – über die Kirchentür gesetzt.

 


 

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