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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 585
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Sulzbachs Ursprung

Gebhard Graf zu Kastl ritt eines Morgens in den benachbarten Forst auf die Eberjagd. Da traf er ein gewaltiges Tier mit seinem Pfeil; das Wild aber eilte verwundet durch den Wald davon. Gehhard verfolgte lange dessen Spur, bis er sich selbst verirrte und mitten im finsteren Wald allein war. Auch befiel ihn brennender Durst, so daß er vor Mattigkeit seiner Glieder nicht fürbaß konnte.

Da hörte er auf einmal das Rauschen eines Wassers: es war eine Quelle, dort lag das verfolgte Wild tot in der Lache, wo es seine Wunden gewaschen hatte. Der Graf trank in vollen Zügen neues Leben aus dem erquickenden Born und gründete später in dankbarer Gesinnung Sulzbach an dieser Stelle.

 


 

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