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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 575
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Nachtwächter von Sulzbürg

Hier war vorzeiten ein Klösterlein der Kapuziner mit einer Kapelle. Als einst ein Abt des Klosters zu Heilbronn, dem unter anderem auch die Visitation des Frauenklosters zu Seligenporten oblag, auf einer solchen Reise sich in den damals sehr dichten Wäldern dieser Gegend bei Nacht verirrt hatte, rettete ihn aus Angst und Nöten der volltönige Stundenruf des Sulzbürger Nachtwächters. Glücklich gelangte dadurch der gute Abt an den ersehnten Ort, und in seiner frommen, dankbaren Seele reifte alsbald der hochherzige Entschluß, das Andenken an jene Rettung aus Nacht und Grauen durch eine wohltätige Stiftung zu verewigen. Sie bestand darin, daß das genannte Kloster Heilbronn die Obliegenheit auf sich nehmen mußte, dem jeweiligen Tor- und Nachtwächter in Sulzbürg alljährlich zwei Paar Filzschuhe und vier Metzen Erbsen zu liefern.

 


 

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