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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 569
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Maria Ort

Als Leo IV., Kaiser im Morgenland, die Verehrung der Heiligenbilder verbot, auch diese auf jede Weise zerstören ließ, da wurde unter anderen auf seinen Befehl ein schönes Bildnis Unserer Lieben Frauen zu Konstantinopel ins Wasser geworfen. Dieses Bild gelangte auf einem Wacholderstrauch von Konstantinopel die Donau aufwärts bis zur Mündung der Naab.

Als nun die Bewohner der Gegend solches Wunder sahen, beschlossen sie, dem Bild zu Ehren ein Kirchlein jenseits der Naab bei ihrem Dorf zu bauen; allein wunderbarerweise wurden zur Nachtzeit Mauer und Balkenwerk über die Naab dahin getragen, wo heutzutage die Kirche steht, und so der Wille Gottes den frommen Bauleuten kundgetan.

Die Sage findet sich auf Fresko- und Ölgemälden in der Kirche Maria Ort dargestellt. Eine neben dem Turm der Kirche in einem steinernen Kessel befindliche Wacholderstaude dient ihr als Wahrzeichen zu mehr Beglaubigung.

 


 

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