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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 556
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Sankt Mang zu Stadtamhof

Dieses Kloster führt den Namen St. Mang, weil, wie die gemeine Sage geht, um das Jahr 1134 der heilige Beichtiger und Abt Magnus in Gestalt eines ehrwürdigen alten Mannes und der heilige Erzengel Michael in Gestalt eines schönen Jünglings zu Regensburg am Gestade der Donau erschienen und von dem Schiffmann, der die Ankommenden überzuführen pflegte, nach Stadtamhof geführt zu werden begehrten. Obwohl hierauf der Schiffmann ihnen dieses Begehren anfänglich abschlug, seine Mattigkeit und die bereits anbrechende Nacht vorschützend, so hat er sie doch endlich, als sie ihm eröffnet hatten, wer sie wären, mit geziemender Ehrerbietung in sein Schiff genommen und übergesetzt; danach haben ihm beide Heiligen befohlen, daß er sich zu einem in der Nähe befindlichen Mann namens Berchtoldus verfügen und in ihrem Namen für seinen Schifflohn ein Mastschwein samt einem Metzen Korn abfordern solle, was alles Berchtoldus nicht allein sogleich ausfolgte, sondern auch an seinem eigenen Wohnplatz zu Ehren des heiligen Magnus eine schöne Kapelle erbauen ließ.

 


 

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