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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 553
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Geister auf Stockenfels

Gar vieles wissen die Leute der Umgegend vom Treiben der Geister auf Stockenfels zu erzählen. Manche haben ihre Neugierde mit großem Schrecken gebüßt, wenn sie sich nachts in das Gemäuer der verrufenen Feste gewagt hatten. Einmal verirrte sich ein Bauer tief in der Nacht in die Ruinen und geriet in einen großen Saal. Da sah er eine Anzahl von Herren in bunten Gewändern um eine Tafel sitzen. Ein goldener Becher, der von Feuer rot glühte, kreiste unter ihnen. Dabei verkürzten sie sich die Zeit mit Spielen und warfen Münzen auf den Tisch, die wie Flämmchen hin und her fuhren.

Andere wollen sie mit Kegelscheiben beschäftigt gesehen haben, wobei denn die geworfenen Kugeln feurige Bahnen hinter sich zogen, weil die Kugeln selber glühend waren. Und so wird noch manches von den schwarzen Rittern erzählt, die auf der Burg ihren Aufenthalt haben.

 


 

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