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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 552
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Bräuer in Stockenfels

Bei dem Dorf Fischbach im bayrischen Landgericht Nittenau am Regen erheben sich mächtig die Burgruinen der Feste Stockenfels in die Wolken. So einsam und verlassen die zerfallenen Trümmer in das Tal herniederschauen, so geht es doch in der Tiefe des Gemäuers sehr lebhaft zu. Da sind in einen verschütteten tiefen, tiefen Brunnen die abgeschiedenen wasserfreundlichen Bräuer der Nachbarschaft – besonders Regensburgs – hinverwiesen; sie müssen einander vom tiefsten Grund bis an den Rand des Brunnens Wasser bieten, das der zuoberst Stehende dann wieder hinabschüttet. Erst dann wird einer erlöst, wenn er soviel Wasser gereicht hat, als er über das Maß Malz und Hopfen mit Wasser getauft hat.

In neuerer Zeit soll es aber bald an Raum für die Bewohner fehlen.

 


 

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