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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 528
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Niederaltaich

Daß der Name Altaichs gar nichts mit Eichen zu schaffen habe, sondern von aha (Fluß) ausgeht, hat schon Schmeller erinnert. So scheint die Sage wie so oft an Volksetymologie angeknüpft zu haben.

Die gemeine und althergebrachte Sage erzählt, daß vor tausend und mehr Jahren an der Donau zwei übergroße Eichen gestanden sind, die dem dummen und aberwitzigen Heidenvolk zu ihrem Götzendienst wohl zustatten kamen. Bei der anderen oder niederen von diesen beiden Eichen wurde der Aftergöttin Isis mit abergläubischem Gepränge Opfer gebracht, bis der heilige meldensische Bischof Pirminius diesen Götzenbaum mit apostolischem Eifer gefällt, ausgereutet und an dessen Statt einen anderen, dem wahren Gott geweihten, nämlich das Kloster Niederaltaich, gepflanzt und errichtet hat.

 


 

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