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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 516
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Liebfrauenbild zu Pfarrkirchen

Ein Bürger aus Pfarrkirchen ging Geschäfte halber nach Regensburg und sah, daß etliche Irrgläubige ein Bildlein der schmerzhaften Muttergottes ihrem Brauch nach verspotteten und verschmähten und schon zu Stücken zerreißen wollten, als er sie bat, sie sollten es ihm schenken. Dies haben sie auch getan, worauf er das Bild gegen Pfarrkirchen getragen, aber unterwegs im nächsten Wald an einem Baum angeheftet hat, wohin er dann an den Feiertagen von zu Hause aus wallfahrten gegangen ist und so allein seine Andacht verrichtet hat.

Einstmals sahen dieses Bild drei Mägdlein und erzählten es anderen; nun kamen die Leute scharenweise, opferten Wachs und einiges Geld, so daß zuerst eine Kapelle aus Holz, später ein Kirchlein in Form des heiligen Grabes zu Jerusalem errichtet werden konnte.

 


 

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