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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 508
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Spiegelbrunnen zu München

Spiegelbrunneneck hieß vormals die Ecke am Anfang des Schrammergäßchens gegenüber der königlichen Polizeidirektion. Diese Benennung ist uralt und schon in einer Urkunde des Jahres 1543 vorhanden. Die älteren Bewohner von München erinnern sich noch eines Gemäldes an dieser Hausecke, darstellend ein hahnartiges Tier, wie man den bekannten fabelhaften Basilisken zu malen pflegte, und an dieses Gemälde knüpft sich eine Volkssage.

Es soll hier, wie noch jetzt, ein Brunnen – vermutlich ein Ziehbrunnen – gewesen sein, in dem sich aber ein Basilisk aufhielt, der jeden, der in die Tiefe des Brunnens hinabschaute, tötete, bis er endlich mit Hilfe eines Spiegels aus dem Brunnen gebracht wurde, nachdem er sich nämlich, als er seine Gestalt im Spiegel gesehen, durch seinen eigenen Anblick getötet hatte; denn seinen Blick kann kein lebendiges Wesen ertragen, wer ihn sieht, muß sterben – auch er selbst, wenn er seiner ansichtig wird.

 


 

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