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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 472
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Wallfahrt zu Habsberg

Ldg. Parsberg.

Ein abgebrannter Bauer zu Unterwiesenacker suchte überall Hilfe, fand aber keine. In seiner höchsten Not nahm er einen Strick und begab sich damit in den Wald bei Habsberg, wo er sich aufhängen wollte. Als er dort ankam, begab er sich vorher in die Kapelle, kniete vor dem Muttergottesbild nieder und betete: »Ich habe überall umsonst gesucht; weil ich so nicht mehr leben kann, will ich meinem Leben ein Ende machen!«

Nach diesen Worten ging er zur Kapelle hinaus und war schon daran, sich zu erhängen, als ihm die Muttergottes in Gestalt des Gnadenbildes erschien, eine derbe Maulschelle gab, den Strick zerriß und zu ihm sagte, er solle nur weitergehen, und er werde Hilfe finden.

Dies geschah. Auf die Kunde des Vorfalls mehrten sich die Besucher der Wallfahrt, so daß ein neues Kirchlein erbaut werden konnte. Der Strick soll zum Andenken noch in der Kirche hängen.

 


 

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