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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 471
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Wallfahrtskirche Rehberg bei Beratzhausen

Ein gewisser Graf und Herr zu Ehrenfels begab sich eines Tages (im Jahre 801) nahe bei Beratzhausen auf die Jagd. Einer seiner Jagdhunde verfolgte ein Reh bis zu einem Baum. Als der Graf herbeikam, fand er das verfolgte Tier an dem Baum auf seinen hinteren Läufen sitzend, mit den vorderen sich an den Baum hinauf wendend. Hierüber wunderte sich der Graf, sah den Baum empor und erblickte – o Wunder! – in den Zweigen des Baumes das Gnadenbild der heiligen Maria. Dem Reh wurde nun das Leben geschenkt, und am Fuß des Berges, auf dem der Baum stand, wurde eine Kirche zu bauen begonnen.

Allein der Bau geriet bald ins Stocken, denn die Rehe trugen immer bei Nacht die Balken und Steine hinweg und den Berg hinauf zu dem Wunderbaum; daher wurde man endlich bewogen, die Kirche auf den Berg zu versetzen.

Diese Sage ist in der Kirche selbst auf einem Gemälde der Decke verewigt.

 


 

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