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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 46
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Hüllenweber

Unter dem Galgen von Blonhofen liegt ein Schatz. Eines Tages taten sich vier Männer aus dem Ort zusammen, die wollten ihn heben; und als sie tief genug gegraben hatten, kamen sie zu dem Schatz. Auf dem Schatz aber saß ein feuriger Hund, der sagte: »Eins, zwei, drei, vier; und einer gehört mir; und einer muß des Teufels sein, und soll's der Hüllenweber sein!«

Der Hüllenweber erschrak und sagte: »Gott will nit!«

Und in dem Augenblick ist der Schatz verschwunden.

 


 

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