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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 439
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Kloster Ettals Entstehung

Als Kaiser Ludwig der Bayer zur Krönung in Rom war und eines Tages betrübt über deren Verzögerung und sonstiges Ungemach in seinem Zimmer sich befand, trat durch die verschlossene Tür zu ihm ein Mann in Gestalt eines Benediktinermönchs und verkündete ihm tröstend einen glücklichen Ausgang seines Anliegens. Dabei gab er ihm ein wunderschönes Muttergottesbild von weißem Stein und befahl ihm, wenn er heimkehren würde, bei dem Ort Ampferang oder Ammergau ein Kloster unter Sankt Benedikts Regel zu bauen, das Bild aber dort zu hinterlassen.

Als der Kaiser im Jahre 1330 heimzog, ließ er sich von seinem Oberjäger nach Ammergau führen und ersah eine Stelle zur Gründung eines Gotteshauses, das nun aus Holz erbaut wurde, und schmückte es mit dem wunderbaren Bild. Bald erstand statt der hölzernen Kirche eine schöne steinerne mit einem Kloster. Der Name dieses Klosters »Ettal« stammt wahrscheinlich von seiner Lage im »öden Tal« ab. Es wurde erst nach des Kaisers Tod vollständig ausgeführt.

 


 

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