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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 436
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Wie Benediktbeuern seinen Ursprung nahm

Zu den Zeiten von Sankt Bonifazius sind drei fromme Männer gewesen: Landfried, Waldraban und Ellilant, Schwesterkinder Karoli, der Pippins und Karlmanns Vater war. Die waren eines Tages nach ihrer Gewohnheit auf der Jagd, und im Wald seufzten sie und gedachten an die ewige Lustbarkeit des Paradieses, und sogleich ließen sie bei dem Wasser Kolomanbach die Hecken ausreuten und bauten sich da eine Wohnung und dazu eine Kirche.

Nun war das an der Stelle unserem Herrn kein Wohlgefallen, wie er auch mit seinem Zeichen offenbarte. Denn wenn die Arbeiter sich beim Hauen der Bäume verwundeten, so flogen die Tauben zu und trugen die blutigen Scharten von dannen und führten sie an die Statt, wo nun der würdige Altar zu Beuren ist, und legten sie dort zusammen in Form eines Kreuzes. Da die Diener Gottes das göttliche Geschick also von den Vögeln sahen, da stifteten sie ein kostbares Kloster und bauten danach mit großem Fleiß auch noch drei andere Klöster: Kochelsee, Schlehdorf und Schäftlarn.

 


 

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