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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 432
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Ainpet, Oberpet und Firpet zu Leutstetten

Leutstetten am Ausfluß der Würm aus dem Würmsee.

Die drei betenden Schwestern sind aus den Überlieferungen des gemeinen Mannes noch bekannt und heißen Ainpet, Oberpet und Firpet. Sie wanderten aus dem Westen, als der Völker Unruhen ihnen dort keine Stätte gewährten. Gerade gegenüber vom Petersbrunn bauten sie sich mit Hilfe einiger Gläubigen eine kleine Wohnung: Einbettl; Zelle und Eingang war für jede gesondert, denn jede wirkte für sich. Ihre Beschäftigungen waren Beschaulichkeit im Kämmerlein, Kunde und Befestigung der Lehre Christi unter dem Volk. Sie predigten mutig das Wort Gottes und genügten sich an Wurzeln und Kräutern und dem wenigen Brot, das die Milde zubrachte.

Auch durch Tat wirkten sie; Heilung der Kranken und ihre Pflege wird ihnen noch jetzt dankbar zugeschrieben. Die Mißhandlung der einen durch umherschwärmende Kriegsleute verscheuchte sie, und bei der Kunde von den Dingen im Morgenland verließen sie diese Stätte. Nichts, keine Spur mehr blieb als das fromme Gedenken des dortigen Volkes. Auch die Kapelle, die statt ihrer Zelle zur stillen Achtung späterhin gesetzt wurde, ist seit langem nicht mehr, und es gibt nur noch ihre Abbildung in der Kirche zu Leutstetten.

 


 

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