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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 383
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Templer zu Deiningen

Deiningen im Ries.

Im Pfarrhof zu Deiningen im Ries soll vorzeiten die Wohnung von Templern gewesen sein. Als die Verfolgung gegen sie losbrach, waren etliche hierhergeflüchtet und hatten ungeheure Schätze an Gold und Silber in Sicherheit gebracht.

Das wußte ein Diener der Templer und dachte auf einen Anschlag, sich des Schatzes zu bemächtigen. Einmal, als die Ritter nach durchschwelgter Nacht im tiefsten Schlaf ruhten, schlich er sich in die Kammer und ermordete sie einzeln in ihren Betten. Als der Mörder darauf nach dem Lohn der Sünde suchte, war nirgends im ganzen Haus eine Spur von Schätzen zu finden. Vergebens rannte der Gottlose verzweifelt hin und her, den Schatz zu suchen; und heute noch soll er in grauser Mitternachtsstunde ruhelos wandeln, den Sündenlohn zu erjagen, der ihn zum Mord verführte.

 


 

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