Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 377
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Die arme Seele zu Rothenburg

Die Rothenburger hatten niemals große Stücke auf den Teufel gehalten. Das wurmte den Meister Urian gar sehr, und er beschloß, den Ungläubigen einen glänzenden Beweis seiner Macht zu geben.

Als nun einmal ein Bäuerlein am Heiligen Tag durch den Torweg unter der Hauptkirche ging und nun gerade entsetzlich schwärmte und fluchte, fuhr der Böse plötzlich aus der kleinen Tür im Torweg heraus und schmiß den Mann hoch an die Mauer. Der Leichnam fiel sogleich herunter, aber die arme Seele ist an der Wand hängengeblieben, wo man sie bis auf den heutigen Tag sehen kann. Sie sieht braun aus und ist etwas mit schwarzen Flecken gezeichnet.

 


 

 << Kapitel 376  Kapitel 378 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.