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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 372
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Jungfrau im Oselberg

Zwischen Dinkelsbühl und Hahnenkamm stand auf dem Oselberg vor alten Zeiten ein Schloß, wo eine einzige Jungfrau lebte, die ihrem Vater als Wittiber die Hausarbeit machte und den Schlüssel zu allen Gemächern in ihrer Gewalt hatte. Endlich ist sie mit den Mauern verfallen und umgekommen, und das Geschrei kam aus, daß ihr Geist um das Gemäuer schwebe und nachts an den vier Quatembern in Gestalt eines Fräuleins, das einen Schlüsselbund an der Seite trägt, erscheine.

Dagegen sagen alte Bauern dieser Orte aus, von ihren Vätern gehört zu haben, diese Jungfrau sei eines alten Heiden Tochter gewesen und in eine abscheuliche Schlange verwünscht worden; auch werde sie als Schlange mit Frauenhaupt und Brust, einem Bund Schlüssel am Hals, zu jener Zeit gesehen.

 


 

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