Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 359
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Die Wichtlein der Bubenrother Mühle bei Eichstätt

Der Bubenrother Mühle gegenüber, an der Altmühl, liegt der Burgstein – ein hoher, steiler Fels. Dieser hat ein Loch, das den Anfang eines durch den Mühlberg sich erstreckenden und in dem Schatzfels ausmündenden unterirdischen Ganges bilden soll. Vom Kappenzipfel gegen den Burgstein zog das Wilde Gjaid.

Aus dem Burgstein kamen nachts drei Wichteli in die Bubenmühle, mahlten das Getreide und reinigten die Mühle, so daß am Morgen alle Arbeiten verrichtet waren. Weil sie so fleißig waren, ließ ihnen der Müller Kleider machen. Vermeinend, sie seien nun abgedankt, sagten sie weinend: »Ausgelohnt! Ausgelohnt! Haben wir doch soviel gearbeitet, und nun müssen wir schlenkern!«

Ein anderer Erzähler fügte noch hinzu: Alle Wochen legten die Wichtelen auf einen Stein vor dem Burgstein einen Fünfzehner, den der Müller abholte.

 


 

 << Kapitel 358  Kapitel 360 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.