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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 334
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Kehrdichannichts, Murmelnichtviel, Schaudichnichtum

Gegen Westen der ein halbes Stündchen von Dürkheim entlegenen Klosterruine Seebach liegt auf einem Berg das Forsthaus »Kehrdichannichts«. Der Name dieses Hauses hat in den ständigen Reibereien und Uneinigkeiten zwischen Pfalz und Leiningen seinen Ursprung. Der Kurfürst ließ nämlich einen Turm erbauen, dessen Ruinen man noch sehen kann, und gab diesem, um dem Grafen Friedrich Magnus zu imponieren, den Namen »Murmelnichtviel«.

Der Graf, um dem Kurfürsten zu zeigen, wie gering er seine Drohung achte, erbaute in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts das Forsthaus »Kehrdichannichts«. Nicht weit davon war noch ein anderes Jagdhaus, »Schaudichnichtum«, das ebenfalls den Reibereien der leiningischen mit den pfälzischen Jägern von Neidenfels seinen Ursprung verdankte.

 


 

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