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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 319
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Wo die Sage den Namen Pfalz herleitet

Mitten in dem gesegneten Lande Pfalz ruht auf anmutiger Höhe bei Hambach die Maxburg, vordem Kestenburg geheißen. Dort ragt ein bemoostes Felsenhaupt in die Lüfte, auf dessen Scheitel sich eine wunderbare Aussicht eröffnet. Weithin erstrecken sich die goldenen Fruchtgefilde und die kostbaren Rebhügel des Landes; das ganze Paradies der Pfalz liegt ausgebreitet vor Augen.

Hier war es auch, wohin der Teufel unseren Herrn Jesum Christum führte, um ihm die Schätze der Welt zu zeigen. »All dies soll dein sein, wenn du vor mir niederfällst und mich anbetest.«

Da soll ihm aber der Heiland das einfältige Wörtlein zugerufen haben: »Behalt's!«

Ergrimmt und beschämt wich der Versucher von dannen; das Land aber hat von dem »Behalt's« den Namen bekommen: Pfalz.

 


 

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