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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 305
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der gespenstische Küfer

Im Keller des Schönborner Hofes zu Aschaffenburg, unter dem Bau, der nächst dem Freihof liegt, befand sich ein großes Weinlager. Der Küfer, der es zu beaufsichtigen hatte, war so diensteifrig, daß er alles andere darüber vergaß; er hämmerte oft an den Fässern herum bis tief in die Nacht.

So trieb er's einst auch am heiligen Weihnachtsabend, und die Leute, die in die Christmette gingen, und die, die herauskamen, hörten ihn noch im Keller klopfen. Deshalb hebt er jetzt noch, wenn es zur heiligen Christmette läutet, zu klopfen an, und man kann das unheimliche Hämmern hören, solange die heilige Christmette währt.

 


 

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