Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 299
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Der Schatz auf der Karlshöhe

Auf der Karlshöhe im Spessart liegt ein Platz, den man die Schatzgräberei nennt. Hier liegen eine silberne Glocke und eine Kiste voll Geld vergraben, die dem Frauenkloster Schmerlenbach gehört haben. Eine Nonne ist schon oft als Gespenst auf dem Platz und in der Umgegend gesehen worden. Zu einem Köhler aus Steinmark, der nachts auf der Karlshöhe Kohlen brannte, kam sie bis an seine Hütte, zeigte ihm einen großen Schlüssel, den sie in der Hand trug, und winkte ihm, mit ihr zu gehen. Der Köhler aber blieb voll Angst in seiner Hütte zurück; worauf der Geist traurig davonging.

Schon mehrmals haben Leute versucht, den Schatz zu heben, es ist ihnen aber noch jedesmal mißlungen.

 


 

 << Kapitel 298  Kapitel 300 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.