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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 268
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der heilige Salzfluß

Die Germanen gewannen auf diese Art ihr Salz, daß sie das salzhaltige Wasser auf glühende Bäume gossen. Zwischen den Katten und den Hermunduren strömte ein salzreicher Fluß, die fränkische Saale, dessen Besitz ein jeder Teil für sich in Anspruch nahm. Dazu kam noch der Glaube der Germanen, eine solche Gegend sei dem Himmel am nächsten und nirgendwo erhörten die Götter besser die Gebete der Sterblichen; denn durch die Gnade der Götter entstehe fortwährend das Salz in diesem Fluß und in diesen Wäldern.

Das Kriegsglück war den Hermunduren günstig, verderblich den Katten, weil die Katten im Falle des Sieges die feindlichen Reihen dem Mars und dem Mercurius geweiht hatten – ein Gelübde, das Männer, Rosse und jegliches Leben der Tötung anheimgibt. Die Drohung traf nun die Katten selbst, denn die Hermunduren übten an den Besiegten, was diese als Sieger getan haben würden.

 


 

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