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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 257
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Blutstein auf Marienberg

Im Kirchlein der Feste Marienberg bei Würzburg wird ein Stein am Fuß des Altars gezeigt, der von Blut befleckt ist. Davon geht im Volk die Sage: Als die Schweden im Jahre 1631 nach Würzburg kamen und das feste Schloß des Bischofs erstürmten, drang ein wütender Haufe in die Kirche, wo ein greiser Kapuziner am Altar soeben das heilige Meßopfer feierte. Beim Anblick des würdigen Priesters ergrimmte die rohe Schar, und einer haute ihn meuchlings mit seinem Schwert nieder. Das Blut des Unschuldigen spritzte auf einen Stein, von dem es nicht mehr abgewaschen werden konnte.

Noch heutigentags zeugt der blutige Stein von der unmenschlichen Tat.

 


 

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