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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 255
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Kreuz im Neumünster

In der Kirche zum Neumünster in Würzburg ist ein altes Kreuzbild, davon geht die Sage: Als die Schweden in Würzburg hausten, stieg ein Soldat zu Nachtzeit in die Gruft der Kirche hinab, in der Absicht, sich der goldenen Krone des Kreuzbildes zu bemächtigen, das seine Habgier gereizt hatte. Doch siehe – als er die räuberische Hand danach ausstreckt, umschließt ihn das Bild des Gekreuzigten mit beiden Armen und läßt ihn nicht mehr von der Stelle weichen, soviel er auch flucht und lästert und sich mit Gewalt davon losmachen will. So blieb er gefesselt hängen bis zur frühen Morgenstunde. Da nahte sich ein Priester, hörte das Wehklagen des Frevlers und bewirkte durch sein Gebet dessen Befreiung. Das Kreuzbild aber wird bis auf diese Stunde im Neumünster aufbewahrt.

 


 

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