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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 233
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Kitzingen

Auf dem Schwanberger Hof bei Kitzingen soll König Pippin hofgehalten haben. Da geschah es eines Tages, daß ihn seine Tochter Hadeloga bat, ihr ein Stück Landes in der Gegend zu schenken, um ein Kloster zu bauen. Pippin erfüllte ihren Wunsch. Da zog Hadeloga ihren Handschuh aus, um dem König die Hand zum Dank zu reichen. So ergriff der Wind den Handschuh und führte ihn durch die Lüfte über den Main hinüber.

Am Ufer des Flusses weidete Kitz, ein Hirt des Königs, seine Herde. Der hob den Handschuh auf und brachte ihn der Königstochter. Hadeloga erkannte dies für einen Wink des Himmels, an der Stelle, wo der Handschuh niedergefallen war, ein Kloster zu bauen; und so ist es auch geschehen im Jahre des Herrn 745.

 


 

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