Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 231
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Steinklopfer bei Dettelbach

Mehrere Handelsleute gingen einmal miteinander nach Mitternacht von Dettelbach nach Würzburg zur Messe. Unterwegs gewahrten sie in der Ferne ein Licht und hörten nach und nach ein Klopfen. Da sagte einer von ihnen: »Das ist der Steinklopferle, der sich oft sehen läßt.«

Als sie näher kamen, erblickten sie einen Mann, der auf einem Steinhaufen saß und klopfte. Er hatte einen dreieckigen Hut so tief ins Gesicht herabgedrückt, daß man dieses nicht sehen konnte, und ihm zur Seite befand sich eine Laterne. Als sie an ihm vorübergehen wollten, zerbarst die Laterne, und er selbst verschwand mit einem Geschwirr wie von einem Trupp aufgescheuchter Vögel.

Es soll dies ein verwünschter Siebener (Feldgeschworener) sein, der unredlich Marksteine setzte oder sie verrückte.

 


 

 << Kapitel 230  Kapitel 232 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.